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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, liebe Eltern!

Aus aktuellem Anlass schicken wir Ihnen nach vielen MOnaten nun neuerlich einen Newsletter ... Hinsichtlich der Homöopathie nimmt Herr Ehgartner in seinem Artikel ausschließlich Bezug auf die so genannte? Eggerstudie", die sk
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  I N H A L T
  Was ist Homöopathie? von Dr. C. Abermann
  Können homöopathische Arzneien schaden? von Dr. N. Kiendl
  Das Erstgespräch. von Dr. Alexander Meisinger
  Was ist Homöopathie? von Dr. C. Abermann
  Können homöopathische Arzneien schaden? von Dr. N. Kiendl
  Was ist Homöopathie? von Dr. C. Abermann
  Können homöopathische Arzneien schaden?
von Dr. N. Kiendl
  Das Erstgespräch.
von Dr. Alexander Meisinger
  


Leserbrief an die Zeitschrift "Profil"?
von Dr. Christoph Abermann

Hinsichtlich der Homöopathie nimmt Herr Ehgartner in seinem Artikel ausschließlich Bezug auf die so genannte? Eggerstudie", die aus homöopathischer Sicht unseriös ist. In dieser 2005 im "Lancet" veröffentlichten Analyse untersuchte Herr Egger acht Studien, wobei sich herausstellte, dass die in den Studien verabreichten homöopathischen Arzneimittel nicht signifikant besser wirkten als Placebo. Das Problem ist, dass in all diesen Studien zwar homöopathische Mittel verabreicht wurden, aber die Auswahl der Mittel nicht nach homöopathischen Kriterien erfolgte.

In der Homöopathie nämlich muss der Arzt durch ein ausführliches (ca. zweistündiges) Erstgespräch ein zum Beschwerdebild des jeweiligen Patienten individuell passendes Arzneimittel finden. Diese und andere Grundregeln wurden in allen


Können homöopathische Arzneien schaden?
von Dr. Christoph Abermann

In den meisten Fällen verschreiben klassische Homöopathen Einmalgaben von Hochpotenzen, d.h. Sie bekommen ein paar Globuli direkt beim Homöopathen und danach wochenlang gar nichts; diese Arzneieinnahme wirkt - bei richtiger Arzneiwahl - als Impuls und bringt den Heilungsprozess in Gang, den der Organismus dann weiterführt ohne weitere Einnahmen; nur wenn der Heilungsprozess nach Wochen oder Monaten zum Stocken gekommen ist, ist u.U. wieder eine Einnahme nötig. Im Normalfall werden Sie also höchstens alle paar Monate von Ihrem Homöopathen eine Arznei bekommen (Ausnahme: Q-Potenzen). Deshalb wäre es meiner Ansicht nach wünschenswert, dass der Gesetzgeber Maßnahmen ergreift (z.B. Rezeptpflicht), um einen Missbrauch zu vermeiden. Der freie Verkauf homöopathischer Arzneien in Apotheken, der häufig zu unkontrollierten Einnahmen führt, ist aus meiner Sicht abzulehnen.



Das Erstgespräch.
von Dr. Alexander Meisinger

In den meisten Fällen verschreiben klassische Homöopathen Einmalgaben von Hochpotenzen, d.h. Sie bekommen ein paar Globuli direkt beim Homöopathen und danach wochenlang gar nichts; diese Arzneieinnahme wirkt - bei richtiger Arzneiwahl - als Impuls und bringt den Heilungsprozess in Gang, den der Organismus dann weiterführt ohne weitere Einnahmen; nur wenn der Heilungsprozess nach Wochen oder Monaten zum Stocken gekommen ist, ist u.U. wieder eine Einnahme nötig.
Im Normalfall werden Sie also höchstens alle paar Monate von Ihrem Homöopathen eine Arznei bekommen (Ausnahme: Q-Potenzen). Deshalb wäre es meiner Ansicht nach wünschenswert, dass der Gesetzgeber Maßnahmen ergreift (z.B. Rezeptpflicht), um einen Missbrauch zu vermeiden. Der freie Verkauf homöopathischer Arzneien in Apotheken, der häufig zu unkontrollierten Einnahmen führt, ist aus meiner Sicht abzulehnen.


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